„Probleme kann man nicht mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

Albert Einstein

Über mich

Von Kierkegaard ist der Satz überliefert, dass das Leben zwar nach vorne gelebt, aber nur rückwärtsgewandt verstanden wird. Gesellschaftliche und zwischenmenschliche Zusammenhänge und Konflikte zu verstehen und aus diesem Erkennen heraus Lösungen für ein leichteres, freieres, vertrauensvolleres Leben zu kreieren, war schon immer ein starker Motivator für mich.

Ob bei meinem Studium der Rechts- und Literaturwissenschaft, der Philosophie und Psychoanalyse, zumeist ging es um die Lösung sozialer Störungen und Konflikte. Es ging um den Ausgleich verschiedenartiger Interessen, ob in der Außenwelt sich streitender Parteien, oder in der Innenwelt unserer Gedanken und Emotionen, unserer verschiedenen inneren Anteile und Ambivalenzen. Literatur und Philosophie waren für mich in diesem Sinne Quellen, um die Magie der Worte zu nutzen, um Denkgewohnheiten zu hinterfragen, zu durchbrechen und dadurch Möglichkeitsräume zu öffnen, das Wundersame einzuladen – Situationen in einen anderen Zusammenhang zu stellen, sie anders zu beurteilen, umzudeuten.

Später habe ich durch Ausbildungen zum Familien- und Erziehungsberater, zum NLP Master und in systemischem Führen und Leiten meinen Blickwinkel und Beurteilungsrahmen erweitert und vertieft. Während meiner jahrelangen Begleitung und Förderung von Familien verschiedener Milieus entlang von Lebenskrisen und Konflikten war immer wieder zentral, Familien in ihrer Dynamik als System zu verstehen und den einzelnen Menschen dort abzuholen, wo er gerade war – in seinem Selbstverständnis, in seiner Konstruktion von Wirklichkeit. In Zusammenhang mit diesen Erfahrungen in der täglichen Krisenbegleitung und Lebensberatung und den Möglichkeiten dabei auf das Familiensystem und den Einzelnen Einfluss zu nehmen, beschäftigte mich oft die Frage: „Wie schaffen es Menschen, sich entsprechend ihrer Potenziale zu verändern? Was führt dazu, dass sie ihre Begabungen und Ausdrucksmöglichkeiten nachhaltig entfalten können?“
In meiner anschließenden Arbeit als Teamleiter von pädagogischen Fachkräften war es wichtig, die Gruppe in ihrer Eigentätigkeit zu unterstützen, jedem in seiner Eigenart Raum zu geben, Motivation durch Emotion zu fördern und Hindernisse zu minimieren, die das Team noch von gesunden Lösungen fernhielten.

Methoden und ihre Begründungen sind für mich nur nebenbei von Bedeutung. Wichtig ist, dass sie wirken, dass man durch sie den Beurteilungsrahmen erweitern, den Blickwinkel vergrößern kann. Entscheidend ist der Gesprächs-Raum, der Aktions-Raum in einer Atmosphäre wohlwollender Aufmerksamkeit und Offenheit – alles Weitere entwickelt sich.

Um in einem ressourcenfähigen Zustand zu bleiben und die Eigentätigkeit in Gang zu halten, sind für mich Erdungsrituale und Energiearbeit ein wichtiger Lebensbegleiter. Waldlauf, Krafttraining, Yoga, Meditation, Spiritualität und Musik stärken mein Fundament der Selbstachtsamkeit und Selbstwertigkeit. Sie setzen den Ansprüchen und komplexen Anforderungen und Beziehungen der Teilhabe in der Außenwelt (durch die eigenen Kinder, den Partner, die älteren Eltern, die beruflichen Situationen) den nötigen Schutzabstand entgegen. Durch ihre Wirkungen unterstützen sie mich, bei mir und meinem eigenen Weg zu bleiben und ein konstruktives und vorbehaltlos positives Gegenüber sein zu können.
All dies können wir, wenn es sinnvoll ist, in die gemeinsame Arbeit einfließen lassen – denn entscheidend für Veränderung ist es oft, den Kreislauf der Gewohnheit an einem Punkt zu durchbrechen, um sich selbst anders zu erfahren und von seiner Umwelt anders erfahren zu werden – um das noch Unbekannte des Eigenen einzuladen.

Ich freue mich auf Sie,

Lernen Sie nun Aspekte meines Coachings kennen:

© Matthias Rumpf